| Die Zukunft der landwirtschaftlichen Sozialversicherung, die „Forschung rund ums Grün“ sowie der BGL und seine Arbeit standen im Mittelpunkt eines Treffens von BGL-Präsident August Forster und seines Vorgängers Hanns-Jürgen Redeker mit dem neuen parlamentarischen Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser.
Der BGL stellte seine Aufgaben, die Struktur des Berufsstandes und seine Zielvorstellungen für die Zukunft vor. An Hand der Stiftungsinitiative „Die Grüne Stadt“ sowie der berufsständischen Unterstützung beim ELCA-Forschungsworkshop in Brüssel verdeutlichte er die Standpunkte des grünen Berufsstandes. Forster erläuterte zudem die Image- und PR-Kampagne der Landschaftsgärtner.
Der Politiker habe über den GaLaBau sehr gut Bescheid gewusst, freuten sich Forster und Redeker nach dem Gespräch. Beim Thema „Forschung rund ums Grün“ habe er erkannt, dass die Landschaftsgärtner die gesamte Branche ein Stück voranzögen. Er habe den Berufsverband mit Blick auf die Mitgestaltung des ELCA-Forschungsworkshops beglückwünscht und die Bedeutung berufsständischer Interessenspolitik in Europa untermauert.
Angesichts der aktuellen Novellierung des Baugesetzbuches ging es um die BGL-Anliegen zum Thema „Bauen im Außenbereich“, die Wettbewerbsverzerrungen im Rahmen der Mehrwertsteuerproblematik und die mangelnde Förderung des „Landschaftsgärtner-Cups 2012“ genauso diskutiert wie die strukturwandelbedingte Betrachtung des Gartenbaus im Jahre 2020, die von der zuständigen Abteilung des Landwirtschaftsministeriums begleitet wird.
Abschließend äußerte Bleser in der ebenfalls strukturwandelbedingten Frage der Zukunft der landwirtschaftlichen Sozialversicherung: er habe großes Verständnis für die Forderung, den Gartenbau im Rahmen der Organisationsreform zu einem Bundesträger in Deutschland wegen seiner Besonderheiten zu erhalten.
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