GaLaBau_2012_KW14
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-   Kernbeiträge
Neue Trends bei Baumaschinen und Baugeräten

 

 Andrea Brill 
Wachstumserwartungen im GaLaBau führen auch bei den Baumaschinen- und Baugeräteherstellern zu Investitionen in Neuentwicklungen. Flexibler Einsatz und wirtschaftliches Arbeiten sind Aspekte, die dabei im Fokus stehen. Auch hohe Leistung und Wendigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Fahrerkomfort sind Trends des Jahres 2011.
Die neue BOMAG -5 Generation der leichten Tandemwalzen. Foto: Bomag
Die neue BOMAG -5 Generation der leichten Tandemwalzen.
Foto: Bomag
 
Der Garten- und Landschaftsbau erfreut sich auch in diesem Jahr eines gesunden Wachstums. Die Analysten rechnen mit einem Wachstum von 10 Prozent für 2011. Auf den Exportmärkten bestehen 2011 ebenso gute Wachstumspotentiale, wobei unternehmensspezifisch unterschiedliche Schwerpunkte gelegt werden. Neben dem Hauptmarkt Frankreich haben in den letzten beiden Jahren vor allem Italien, Polen und Belgien an Bedeutung gewonnen.

Der wirtschaftliche Erfolg ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass die Hersteller verstärkt die Kundenbedürfnisse ernst nehmen und diese in die Entwicklung der Maschinen und Geräte mit einfließen lassen. In diesem Jahr setzen sie bei ihren Neuheiten auf hohe Leistung auch bei kompakten und Kleinstmaschinen. Wendigkeit, flexibler Einsatz und Fahrerkomfort sind nur einige der Merkmale, die den Einsatz der Maschinen und Geräte auch wirtschaftlich machen sollen.

Kompaktbaumaschinen für den GaLaBau

Bei den Kompaktmaschinen haben die Hersteller ein besonderes Augenmerk auf die Bauweise gelenkt. Mecalac und Wacker Neuson bieten beispielsweise zwei Bagger in der 13-14-Tonnen-Klasse, bei denen kompakte Maße im Vordergrund der Entwicklung standen. Auch Bomag setzt auf Leichtgewichte bei den Walzen.

Verkaufsstart der neuen Generation in der Klasse unter 1,8 t

Bomag startet in diesem Jahr den Verkauf einer neuen Generation von leichten Tandemwalzen aus der BW-80-Serie. In der Gewichtsklasse von 1,5 bis 1,7 Tonnen sind nun sechs Modelle ab sofort erhältlich. Mit der neuen Serie hat Bomag nicht nur einen neuen Weg im Design beschritten, sondern findet verstärkt Antworten auf die Bedürfnisse der Kunden. Denn in den Entwicklungsprozess wurden Anwender und Vermieter frühzeitig mit eingebunden, um genau auf diese Nachfrage besser reagieren zu können.

Die neuen „-5“ Walzen von BOMAG sind auch auf den Bedarf im Garten- und Landschaftsbau zugeschnitten, wo enge und schwierige Baustellensituationen mitunter Probleme bereiten. Sie verfügen über eine hohe Wendigkeit sowie eine, laut befragten Anwendern, „in dieser Klasse unerreichte Rundum-Sicht“, wodurch sie sich besonders für mittlere und kleine Baumaßnahmen eignen. Insbesondere die tief gezogene Motorhaube und ein eingezogener Rahmen (Facettenschliff) sorgen für eine gute Sicht nach vorne bzw. auf die Bandagenunterkante – ohne dass der Fahrer seine ergonomische Sitzposition verlassen muss. Trotz ihrer kompakten Abmessungen bieten alle Modelle dem Bediener viel Platz und Beinfreiheit.

BOMAG mit seitenfreier Lösung

Neben den traditionellen Walzen, der BW 80 AD-5, BW 90 AD-5 und BW 100 ADM-5 bietet BOMAG eine Kombiwalze BW100 ACM-5 mit einer 100 cm breiten Bandage sowie zwei seitenfreien Walzen mit Bandagenbreiten von 90 respektive 100 cm an. Diese beiden Walzen BW 90 SC-5 und BW 100 SC-5 besitzen um 60 mm versetzte Bandagen, so dass Arbeitsbreiten von 96 und 106 cm möglich sind. Eine höhere Mobilität erlaubt die einseitige Aufhängung der Bandagen am Rahmen. So kann der Walzenfahrer links und rechts bis an die Hauswand oder bis zum Bordstein verdichten und im Anschluss leichter vom Hindernis weglenken, ohne es zu beschädigen. Zusätzliche Verdichtungsaggregate, wie z. B. Vibrationsplatten, werden damit eingespart.

Smart-Drive Lenkrad und Armaturenbrett der neuen 5er-Walzen-Serie von Bomag. Foto: Bomag
Smart-Drive Lenkrad und Armatu-
renbrett der neuen 5er-Walzen-
Serie von Bomag.
Foto: Bomag
Eine hohe Verdichtungsleistung bei sparsamem Kraftstoffverbrauch war ein Ziel, das Bomag mit den neuen Walzen erreichen wollte. Alle Modelle verfügen über erprobte Technologien, wie dem Erregersystem sowie dem großzügig dimensionierten Hydrauliksystem. Der sparsame Kubota-Motor mit ECO-Stufe sorgt für eine auf den jeweiligen Bedarf zugeschnittene Leistung und einen reduzierten Kraftstoffausstoß bei einfacheren Verdichtungsanforderungen. Die Walzen verfügen serienmäßig über Vibrationseinzelschaltung sowie Vibrationskontrolle IVC (Intelligent Vibration Control), die automatisch ein Vibrieren im Stand oder ein Verdichten bei zu hohen Geschwindigkeiten verhindert. Dies unterstützt eine gleichmäßige Qualität bei der Einbauleistung.

Neben der Verdichtungsleistung ist die Berieselung ein Qualitätskriterium bei Walzen. Eine ausgereifte Membranpumpe, ein Wassersparkonzept mit Dreifachfilterung, windgeschützte Düsen und eine Berieselungsautomatik sorgen bei den neuen Walzen dafür, dass die Bandagen auch bei Wind und Querneigung der Walze stets ausreichend Wasser erhalten. Fahrerkomfort war außerdem ein wichtiger Aspekt bei der Neuentwicklung der Walzen. Der geräumige Fahrerstand ist mit einem übersichtlichen Armaturenbrett ausgestattet. Das neu konzipierte Smart-Drive Lenkrad und ein Multifunktionsfahrhebel sind weitere Komponenten, die auf ergonomischen Gesichtspunkten beruhen. Alle Bedienelemente sind übersichtlich in Form von Drehschaltern auf dem Armaturenbrett angeordnet. Hier findet sich außerdem ein Rundinstrument mit Warnanzeigen, ein Betriebsstundenzähler sowie die Anzeige für den Dieseltankfüllstand. Die Haube, die oft beim Transport oder bei Unachtsamkeit auf Baustellen beschädigt oder zerstört wird, ist aus einem schlagfesten Spezialkunststoff gefertigt, der ein hohes Maß an Stabilität gewährleistet.

Der 14504 von Wacker Neuson: kompakte Grundkonzeption

Die Maße des 14504 fallen sehr kompakt aus: Auf 2,79 m Höhe und 2,49 m Breite verteilen sich bei diesem Bagger etwa 15 t Betriebsgewicht. Foto: Wacker Neuson
Die Maße des 14504 fallen sehr
kompakt aus: Auf 2,79 m Höhe und
 2,49 m Breite verteilen sich bei
diesem Bagger etwa 15 t Betriebs-
gewicht.
Foto: Wacker Neuson
Im Bereich Kompaktmaschinen unterstützt Wacker Neuson den GaLaBauer mit einem Raupenbagger der 14-Tonnenklasse. Der 14504 steht durch seine Wendigkeit, kompakte Bauweise und einfache Bedienung für eine neue Dimension in seiner Gewichtsklasse. Die Arbeitshydraulik ist auf ein feinfühliges Bewegen der Maschine ausgelegt und erhält dabei die Unterstützung der Tandem-Doppelverstellpumpe mit der „Negative Control“-Regelung. Da die Pumpen nur die tatsächlich benötigte Ölmenge liefern, kommt es zu nur geringen Verlustleistungen, was ein wirtschaftliches Arbeiten unterstützt. Die Hydraulik zeigt ein spontanes Ansprechverhalten, welches zum Beispiel beim Löffelentleeren wichtig ist. Die Summierungsfunktionen für Hubarm- und Löffelstielzylinder sorgen für schnellere Arbeitsbewegungen der Maschine.

Die Maße des 14504 fallen sehr kompakt aus: Auf 2,79 m Höhe und 2,49 m Breite verteilen sich bei diesem Bagger etwa 15 t Betriebsgewicht. Ein besonderes Merkmal ist die kompakte Grundkonzeption der Maschine. Die relativ niedrige Höhe für einen Bagger in dieser Gewichtsklasse basiert auf einem neuartigen Konstruktionskonzept. Durch die Positionierung der Antriebseinheit im Heck der Maschine wird das Gewicht günstiger verteilt und reduziert den Lärmpegel im Frontbereich und seitlich der Maschine. Außerdem sind die Hydraulikhauptkomponenten und der Schwenkzylinder neben der Kabine positioniert, was sich ebenfalls auf die Bauhöhe auswirkt. Auch die Wartungspunkte sind dadurch besser erreichbar. Das Armsystem mit den zwei seitlich angeordneten Zylindern sowie die Schwenkkonsole sorgen zudem für einen geringen Frontschwenkradius und gewährleisten eine, im Vergleich zu Geräten mit fixem Ausleger, hohe Beweglichkeit auch auf engem Raum. Seine hohe Standsicherheit, die er durch die konventionelle Bauweise, das heißt mit einem Hecküberstand von 770 mm erhält, ermöglicht eine Kipplast von fast 1.600 kg auf 7 m Reichweite (gemessen 90º quer zu Fahrtrichtung) und eine Grabtiefe von bis zu 5.500 mm.

Mecalac: Präzision und Schnelligkeit der Bewegungen

Auch Mecalac-Ahlmann bietet Neues im Segmnent der Bagger. Erstmalig in diesem Jahr präsentiert Mecalac die neue Generation des Mobilbaggers 714MW in der 13,5 t-Klasse. Eine der wichtigsten Neuerungen liegt in der Positionierung des Oberwagens. Dieser liegt nun zentriert auf dem Unterwagen und damit zentral zwischen den Achsen. Zum anderen wurden die Enden des Fahrgestells stärker geneigt. Bei einer Motorleistung von 88 kW / 119 PS erreicht der 13,5 t-Bagger noch eine Höchstgeschwindigkeit von 35 km/h.

Neu ist zudem ein größerer Hydraulik-Steuerblock und die Trennung der Kühler für Motoröl, Hydrauliköl und Ladeluft. Das Ergebnis sind laut Mecalac nun eine verbesserte Leichtgängigkeit sowie Präzision und Schnelligkeit der Bewegungen. Eine bessere Sicht bei Arbeiten unterhalb der Maschine, eine niedrigere Betriebstemperatur und eine Senkung des externen Geräuschpegels sind weitere Ergebnisse der Neuentwicklung.

Eine der wichtigsten Neuerungen des Mobilbaggers 714MW liegt in der Positionierung des Oberwagens. Dieser liegt nun zentriert auf dem Unterwagen und damit zentral zwischen den Achsen. Foto: Mecalac
Eine der wichtigsten Neuerungen
des Mobilbaggers 714MW liegt in
der Positionierung des Ober-
wagens. Dieser liegt nun zentriert
auf dem Unterwagen und damit
zentral zwischen den Achsen.
Foto: Mecalac
Der 714MW eignet sich aufgrund seiner Maße gerade auch für enge Baustellensituation, wie sie im GaLaBau oft zu finden sind. Mit einem Heckschwenkradius von 1600 mm arbeitet der 714MW auf einer einzigen Fahrspur. Durch die Kinematik seines Verstellauslegers ist er auch auf engstem Raum einsatzfähig. Dank der Allradlenkung beträgt der Wenderadius nur rund 4 m. Der Bagger lässt sich auch im Hundegang manövrieren, wodurch er nah an Hauswände heran fahren kann. Der Ausleger des 714MW erlaubt verschiedenste Einsatzmöglichkeiten: mit einer Vielzahl an Werkzeugen und Anbaugeräten eignet er sich zum Graben, Laden und Lasten. Mit Hilfe des Schnellwechslers „Active Lock“ lassen sich die Werkzeuge innerhalb kurzer Zeit direkt von der Kabine auswechseln. Der optionale hydraulische Seitenversatz erleichtert den Aushub von Gräben, da man mit ihm den Tieflöffel um bis zu 2300 mm links und rechts der Maschinenachse positionieren kann. Damit kann die Schaufel auch zum Planieren und Profilieren eingesetzt werden.

Mehrere Bedienmodi unterstützen Fahrerkomfort und Bedienungsfreundlichkeit. Je nach Anforderung kann der Fahrer zwischen Heavy, Standard und Eco wählen. Die Leerlaufautomatik senkt die Motordrehzahl automatisch ab, sobald die Hydraulik nicht mehr betätigt wird. Ein Feinsteuerungsmodus hilft außerdem bei Arbeiten, die bei maximaler Leistung eine besondere Präzision der Bewegungen erfordern.

Die Überladehöhe des 350 von KramerAllrad liegt bei 2.680 mm und der Wenderadius an der Reifenaußenkante ist mit 1.950 mm bei einer geringen Laderbreite von nur 1,2 m erwartungsgemäß klein. Foto: KramerAllrad
Die Überladehöhe des 350 von
KramerAllrad liegt bei 2.680 mm
und der Wenderadius an der Rei-
fenaußenkante ist mit 1.950 mm
bei einer geringen Laderbreite von
nur 1,2 m erwartungsgemäß klein.
Foto: KramerAllrad 
Radlader mit hoher Wendigkeit

Der Pfullendorfer Spezialist für Radlader, KramerAllrad, empfiehlt für den Garten- und Landschaftsbauer den Minilader 350. Dieser verfügt standardmäßig über eine Motorleistung von 23 kW und 31 PS, wobei er optional auf 27 kW und 37 PS aufrüstbar ist. So schafft der 350 auch eine beachtliche Geschwindigkeit – er fährt bis zu 20 km/h schnell. Er arbeitet mit einem Schaufelvolumen von 0,35-0,55 m³ und transportiert damit Nutzlasten bis maximal 970 kg in Transportstellung, die Kipplast beträgt bis zu 1.250 kg beim Einsatz einer Standardschaufel. Die Überladehöhe liegt bei 2.680 mm. Vorteile bietet diese Maschine vor allem in beengten GaLa-Baustellen. Denn der Wenderadius an der Reifenaußenkante ist mit 1,95 m bei einer geringen Maschinenbreite von nur 1,2 m erwartungsgemäß klein. Außerdem bietet er vielseitige Einsatzmöglichkeiten, denn er kann mit unterschiedlichen Anbaugeräten ausgestattet und somit ganz individuell auf Kundenbedürfnisse zugeschnitten werden.

Mecalac: höhere Hubkraft um 17 %

Eine Steigerung der Hubkraft um 17 % verspricht Mecalac-Ahlmann mit dem Frontlader AF 1200, der zu der neuen, vierradgelenkten Frontladergeneration zählt. Mit einem Schaufelvolumen von 1,2-1,7 m³ erreicht er eine Ausschütthöhe von 2.780 mm bei einer Kipplast von maximal 4.300 kg. An Motorleistung ist er 75 PS-stark. Durch die geschützte Lage sämtlicher Zylinder sowie der Leitungen, Schläuche und Elektrik innerhalb des Arms wird die Lebensdauer der Komponenten erhöht und das Risiko von Beschädigungen minimiert. Der AF 1200 ist auch in 40 km/h-Version und mit Anhängerkupplung erhältlich.

Light Equipment/Baugeräte für den GaLaBau

Im Segment der Verdichtungsgeräte stehen bei den neuen Modellen vor allem eine leichte Bedienung, flexible Einsatzmöglichkeiten und bedarfsgerechtes Arbeiten im Zentrum.

Hohe Benutzerfreundlichkeit

Im Segment der Verdichtungsgeräte präsentiert Weber MT in diesem Jahr unter anderem die Vibrationsstampfer SRV 620 und SRV 660. Der Hersteller hebt bei diesen Geräten vor allem eine hohe Benutzerfreundlichkeit hervor; sie sind ohne Kraftaufwand leicht zu führen und erlauben ein möglichst ermüdungsfreies Arbeiten. Die Weber Stampfer erlauben zudem ein an die Situation angepasstes Arbeiten und vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Denn die Stampfleistung kann durch den mit Raststufen versehenen Gashebel über die Motordrehzahl reguliert werden. Neben der Flexibilität wird ein unnötiger Verschleiß der Fliehkraftkupplung vermieden. Die Vibrationsstampfer sind mit einem leistungsfähigsten Luftfiltersystem ausgestattet. Dieses besteht aus Zyklonvorabscheider, Hauptfilterelement und einem zusätzlichen Luftfilter des Motorenherstellers. Diese Komponenten erlauben eine praktisch staubfreie Ansaugluft und sorgen so für eine möglichst lange Lebensdauer des Motors.

Zur Verdichtung bietet Weber MT außerdem die vorlaufenden Vibrationsplatten CF 2 und CF 3 mit einer Arbeitsbreite: 45 cm bzw. 50 cm an. Sie eignen sich vor allem für kleinere Verdichtungsarbeiten im Garten- und Landschaftsbau oder für Ausbesserungsarbeiten. Foto: Weber MT
Zur Verdichtung bietet Weber MT
außerdem die vorlaufenden Vibra-
tionsplatten CF 2 und CF 3 mit
einer Arbeitsbreite: 45 cm bzw.
50 cm an. Sie eignen sich vor allem
für kleinere Verdichtungsarbeiten
im Garten- und Landschaftsbau
oder für Ausbesserungsarbeiten.
Foto: Weber MT
Zur Verdichtung bietet Weber MT außerdem die vorlaufenden Vibrationsplatten CF 2 und CF 3 mit einer Arbeitsbreite: 45 cm bzw. 50 cm an. Sie eignen sich vor allem für kleinere Verdichtungsarbeiten im Garten- und Landschaftsbau oder für Ausbesserungsarbeiten. Durch die kompakten Abmessungen, Tragegriffe sowie einem klappbaren Führungsbügel lassen sich die Maschinen leicht transportieren. Ein neu entwickelter Führungsbügel vermindert außerdem die Hand-Arm-Vibrationen, was ein komfortables und wirtschaftliches Arbeiten erleichtert.

Die CF 2 wiegt 83 kg und ist mit Benzin-Motoren von Honda oder Robin-Subaru ausgerüstet. Die Zentrifugalkraft beträgt 15 kN. Bei der schwereren CF 3 besteht ebenfalls die Wahl zwischen Benzinern von Robin-Subaru und Honda. Darüber hinaus bietet Weber MT die Variante mit Lombardini-Dieselmotor und 113 kg Betriebsgewicht. Die CF 3-Modelle verfügen über eine Zentrifugalkraft von 20 kN. Auf Wunsch sind CF 2 und CF 3 mit integriertem Fahrwerk und Vulkollanplatte erhältlich. Ebenfalls optional ist ein Wassertank für die Asphaltverdichtung mit einem Fassungsvermögen von 16 Litern.

Die Verdichtungsgeräte von Weber MT profitieren bei der Entwicklung von einer intensiven Grundlagenforschung des Unternehmens, das seinen Sitz in Bad Laasphe hat. Zur technologischen Forschung auf wissenschaftlichem Niveau zählt zum Beispiel die Compatrol-Technologie – eine Verdichtungskontrolle für handgeführte Bodenverdichter, die auf Wunsch auch mit einem Maschinen- und Service-Management ausgestattet ist.

„Die stärkste Vibrationsplatte der Welt“

Im Sektor Baugeräte hebt der Münchner Hersteller Wacker Neuson die nach eigenen Aussagen „stärkste Vibrationsplatte der Welt“, die DPU 130, hervor. Sie wird gerne von Galabauunternehmen gerade in der Großflächenverdichtung eingesetzt. Die ferngesteuerte Platte kann sich mit ihrer Verdichtungsleistung sogar mit einer 7-t-Walze messen und steht damit für eine völlig neue Leistungsdimension für Vibrationsplatten. Denn die ferngesteuerte Platte kann mit ihrer Verdichtungsleistung kleine und mittlere Erdverdichtungswalzen bis 7 t ersetzen. Sie hat eine Zentrifugalkraft von 130 kN und bietet im Vergleich mit Erdverdichtungswalzen eine ähnliche Verdichtungsleistung, erlaubt aber aufgrund ihres geringeren Gewichtes und der kompakteren Abmessungen eine bessere Handhabung und eine höhere Flexibilität.

Ammann: Stampfer mit stabilem Laufverhalten

Der Schweizer Verdichtungspezialist Ammann hat im letzten Jahr eine neue Generation Vibrationsstampfer mit zwei Modellen entwickelt, die ein breiteres Anwendungsfeld in der Verdichtung in engen Räumen abdeckt. Die beiden Modelle ACR 60 und ACR 68 sind mit Honda-4-Takt-Benzinmotor GX 100 ausgerüstet und erbringen eine Leistung von 2,2 KW bei 4300 U/min. Diese erfüllen die Carb Tier IIIb-Anforderungen. Durch den tief sitzenden Motor und einen entsprechend niedrigen Schwerpunkt erhalten diese Stampfer ein stabiles Laufverhalten. Der mit 3,2 Litern Fassungsvermögen ausgelegte Kraftstofftank erlaubt lange Einsatzintervalle. Die neuen Stampfer ACR 60 und ACR 68 haben Einsatzgewichte von 60 kg und 68 kg und verfügen über eine Schlagkraft von 13,5 kN bzw. 14,5 kN. Die Einzelschlagarbeit beträgt 80 Joule und 85 Joule. Mit einer Adapterplatte besteht die Möglichkeit der Bauhöhenreduzierung um ca. 10 cm. Die beiden Stampfer verfügen über einen Zyklon-Vorabscheider für den Luftfilter (bis zu 5-fache Luftfilterstandzeit) und eine Luftfilterwartungsanzeige, einen Betriebsstundenzähler mit Drehzahlanzeige und Ölwechsel-Erinnerung. Die Stampffußbreiten reichen von 160 bis 330 mm.

Fazit

Auffallend ist, dass die Hersteller auf kompakte Maschinen setzen, die eine möglichst starke Leistung bringen. Auch leichte Bedienbarkeit und Fahrerkomfort sowie Flexibilität im Einsatz sind immer wieder wichtige Kriterien, die in den Neuentwicklungen umgesetzt werden.

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