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Die Stubbenfräse Rayco RG 70 ver-
fügt über einen schadstoffärmeren
Dieselmotor und eine verbesserte
Frästiefe. Fotos: Forsttechnik
Schültke |
Seit Sommer 2008 ist das Modell RG 1645 auf dem Markt. In dieser Stubbenfräse sind die ganze Erfahrung von Rayco, die technische Weiterentwicklung und die neuesten Technologien in einer Maschine vereint. Zusammen mit den Modellen RG 70 und RG 100 bildet sie die neue Generation Stubbenfräsen. Sie wird in Deutschland und Österreich von Schültke Forsttechnik, Sundern vertrieben.
Mit nur zwei Joy-Sticks wird die mit einem 44 PS 4 Zylinder Kubota-Turbodiesel-Motor und einem Vierrad ausgestattete Fräse bedient. Eine stabile Kranhebevorrichtung schafft die Möglichkeit, auch unzugängliche Einsatzorte zu erreichen. Die RG 1645 besitzt neben einer Infrarot-Sicherheitsabschaltung, einer pendelnd aufgehängten hydraulischen Lenkachse eine große Standsicherheit durch ein Vierradad-Fahrwerk.
Schadstoffarmer Dieselmotor
Seit Februar 2009 ist die RG 70 auf dem Markt und ersetzt die RG 50 Super. Der Deutz Motor ist durch einen schadstoffärmeren Kubota-Dieselmotor ausgetauscht worden, ein Zugeständnis an die strengen Emisssionsanforderungen, die auch auf diesem Sektor immer größere Bedeutung gewinnen. Außerdem gibt es bei dieser wassergekühlten Maschine noch einen Zuschlag von 2,5 PS auf nunmehr 68,5 PS.
Das mit 36 Zähnen bestückte Fräsrad verbessert die Frästiefe auf 85 cm, wobei die geringe Maschinenbreite von nur 89 cm erhalten bleiben konnte. Zur serienmäßigen Ausstattung gehört die „No-Stress“-Einrichtung, das bedeutet eine permanente Fräsradüberwachung mit dem Quick-Stop-Schalter an der Bedienerkonsole, an der die leichtgängigen hydraulischen Bedienhebel die Handhabung sehr einfach machen. Zur besonderen Ausstattung sind ein ständiger Vierrad-Antrieb mit einer Doppelbereifung der Hinterachse hervorzuheben.
Niedrigere Verschleißkosten
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Mit vollen 100 PS ist die Stubben-
fräse Rayco RG 100 ein Spitzenmo-
dell. Das Übersetzungsverhältnis
der Riemenscheiben wurde so ge-
ändert, dass sie jetzt verschleiß-
ärmer ist. |
Die RG 100 ist das Spitzenmodell von Rayco. Auch diese Stubbenfräse besitzt einen schadstoffarmen Kubota-Dieselmotor. Sie kann mit einer 12 PS höheren Motorleistung punkten und liefert so volle 100 PS. Rayco-Stubbenfräsen zeichnen sich durch eine sehr saubere Arbeitsweise aus, weil sie über besonders breite und große Schmutzlappen verfügen. Bei der neuen Rayco-Generation wurde das Übersetzungsverhältnis von der oberen zur unteren Riemenscheibe geändert, so dass nun das Kraftband gegenüber den alten Modellen mit nur noch Zweidrittel der Geschwindigkeit läuft. Daraus resultiert eine zu erwartende längere Lebensdauer des Kraftbandes und deutlich niedrigere Verschleißkosten.
Damit die Fräse nicht übermäßig beansprucht wird, kann jederzeit ohne großen Aufwand die manuelle Steuerung auf „No-Stess“-Steuerung umgeschaltet werden, d.h. die serienmäßig eingebaute Fräsradautomatik wird aktiviert. Hiermit kann die Maschine selber die Fräsradgeschwindigkeit steuern und überwachen. Die Automatik übernimmt die Aufgabe die Schwenkgeschwindigkeit des Fräsrades an die Motorgeschwindigkeit anzupassen. Diese hochwertige Maschine verfügt über einen besonders breiten Arbeitsradius von 1,80 m. Mit 36 Fräszähnen bestückt hat das Fräsrad einen Durchmesser von 58,5 cm und erreicht eine max. Frästiefe von 85 cm.
Schutzscheibe vergrößert
Die Schutzscheibe des Bedieners ist ebenfalls deutlich vergrößert worden, um das Fräsen noch sicherer zu machen. Beide neuen Maschine sowohl die RG 70 als auch die RG 100 sind mit einem 89 cm breiten Schiebeschild ausgestattet, mit dem man hervorragend die Fräslöcher anschließend wieder einebnen kann. Zudem wird das Schiebeschild auch benutzt um die Maschine bei Tiefenfräsungen hinten anzuheben und abzustützen. Die Rayco 100 hat eine standardmäßige Doppelbereifung der Hinterachse und einen ständigen Vierradantrieb. Trotz vieler technischer Verbesserungen der Leistungsstärke und Ausstattung konnte die geringe Maschinenbreite von nur 89 cm erhalten bleiben.
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